2-2,5 tägige Schulung

Im Rahmen von Vorbereitungsmaßnahmen für die Arbeit mit kulturspezifischen Herausforderungen, bietet diese 2 bis 2,5-tägige Einheit eine gründliche Sensibilisierung für die möglichen Hindernisse und zahlreiche Beispiele um Potentiale interkultureller Zusammenarbeit zu erschließen. Mit den TeilnehmerInnen wird das Erkennen, Vorbeugen und Abmildern von Konfliktsituationen bearbeitet. Unterschiede im Umgang mit Macht und Hierarchie sind ebenso Thema, wie die Organisation von Arbeitsabläufen und der Aufbau von Arbeitsbeziehungen. Neben den wesentlichen theoretischen Orientierungsrahmen werden mehrere kurze – auch spontane – Rollenspiele und die gruppendynamischen Prozesse systematisch einbezogen, um die konkreten Auswirkungen kultureller Prägung für die TeilnehmerInnen erfahrbar werden zu lassen.

Ziel ist es erste fundierte Schritte einer kulturbewussten Haltung einzuüben. Damit werden die TeilnehmerInnen mit den nötigen Interpretationshilfen ausgestattet, um interkulturelle Begegnungsprozesse einordnen und angemessen reagieren zu können. Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt, doch Teilnehmende, die solche mitbringen, nutzen diese Einheit meist sehr gerne, um nachträglich Ursachen und Folgen selbst erlebter kulturbedingter Missverständnisse aufzuklären.
Eckdaten: Für 15 – 25 TeilnehmerInnen;
Dauer: 12 – 15 Stunden; in Einzelfällen kann dieses Training in 4 bis 5 Einheiten zu je 3 Stunden auf mehrere Tage oder Wochen verteilt stattfinden (letzteres soll insbesondere Ehrenamtlichen entgegenkommen, die tagsüber oft keine zeitlichen Ressourcen haben).